Symptome

Frühe Warnzeichen für die Erkrankung an einer altersabhängigen Makuladegeneration können sein, wenn Probleme beim Lesen auftreten oder die Anpassung von hell nach dunkel länger braucht als gewohnt. Im weiter fortgeschrittenen Stadium können gerade Linien krumm erscheinen, Gesichter verschwimmen oder unscharf werden, Buchstaben verschwinden, Farben schwächer werden und in der Mitte des Blickfeldes ein dunkler Fleck auftauchen, der langsam aber stetig immer mehr Raum einnimmt. Die altersabhängige Makuladegeneration tritt zunächst nur an einem Auge auf. Bei etwa der Hälfte der Patienten entwickelt sich jedoch innerhalb von fünf Jahren auch eine Makuladegeneration am anderen Auge. In Deutschland leiden ein bis zwei Millionen Menschen an einer Form der Makuladegeneration.

Diagnose

Ein Augenarzt untersucht die Augen und das Sehvermögen seines Patienten

Der Augenarzt untersucht mit Hilfe einer Lichtquelle und einem Augenspiegel oder einer Lupe den Hintergrund des Sehorgans. Eine auffällige Veränderung an der Netzhaut oder der Makula kann der Facharzt auch schon bei einer Routineuntersuchung erkennen. Eine der ersten Untersuchung bei einem Verdacht auf eine Erkrankung der Netzhaut ist der Test mit dem Amsler-Gitter. Zur genaueren Untersuchung, welche Therapie bei der feuchten Makuladegeneration angewendet werden soll, wird eine Farbstoff-Untersuchung (Fluoreszenzangiographie) durchgeführt. Dabei wird in die Armvene ein fluoreszierender Farbstoff gespritzt und mit einer Kamera dessen Verteilung in den Netzhautgefäßen beobachtet. Er macht neue oder undichte Blutgefäße sichtbar. Somit kann der Augenarzt die Ausdehnung der Netzhautschäden und das Ausmaß der Erkrankung besser beurteilen.